Biennale für Freiburg

Heideggers's Valley or Techne & the 3 Fools

9/7/2021

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9/7/2021

Workshop “A Commonplace is Not a Cliché”

10:00-13:00

Drei Workshops erweitern das Symposion um praktische künstlerische, kuratorische und feministische Perspektiven. Sie bieten Studierenden die Gelegenheit, bereits am Vortag in Austausch zu treten. Verbindend widmen sich die Workshops verschiedenen Formen des Erinnerns sowie der Produktion emanzipatorischer Narrative und Zeichen.

Das Erkunden öffentlicher Räume und das Entwerfen neuer Erzählungen rund um „infrastrukturelle Intimitäten“ findet im kleinen Rahmen auf angewandter wie reflexiv-theoretischer Ebene statt. Dabei werden keine Erläuterungen oder gar Schlüssel für das Symposions-Programm angeboten, sondern gemeinsam Begegnungs- und Experimentalräume gestaltet.

WORKSHOP II
TUNNEL OF TIME: VON ERINNERUNGSRÄUMEN UND ZEITKAPSELN
Mit Lou von der Heyde und Daniel Vollmer rückt das Stadtviertel rund um den DELPHI_space in den Blick. Gemeinsam und ausgehend von fiktiven und kollektiven Erinnerungsformen wird eine temporäre Ausstellung kuratiert.

Die Schnelllebigkeit des modernen Zeitalters und die damit einhergehende Undurchsichtigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Kontraste unserer Lebensweisen. Wie dabei äußere Einflüsse auf uns wirken und unsere Positionierung stetig verfestigen oder verändern, bleibt oft unverständlich und unbemerkbar. Die Sprache als Kommunikationsmedium wirkt in diesem Zusammenhang subtil auf uns ein. Sie birgt Entwicklungen und Traditionen in sich und ist ein unterschwelliges Mittel der Einflussnahme, was in ihrem alltäglichen Gebrauch nicht immer offensichtlich ist.
Das zentrale Element der Präsentation von Elisa Jule Braun und Moritz Stumm, die Video-Installation HEIDEGGER’S VALLEY OR TECHNE & THE 3 FOOLS, greift dieses Spannungsfeld auf.

Im Video treffen der „dreiköpfige Höllen-CEO“ und die von ihm erschaffene KI „Techne“ bei dem Vorhaben, ein neues Silicon Valley in der Kleinstadt Meßkirch entstehen zu lassen, auf schwäbische Narren und den wiedergeborenen Philosophie-Bot „Hightekker“. In dieser skurrilen Situation stehen sich Tradition als Vergangenheitsform und Zukunft als Glaube an technologischen Fortschritt gegenüber und versuchen miteinander zu kommunizieren. Es entsteht eine humoristisch erzählte Geschichte um Sprache und ihre Eigenschaft, zugleich verbindendes und trennendes Element zu sein. Zwischen Realität und Fiktion wird ersichtlich, wie durch Sprache Denkweisen vermittelt sowie bewahrt werden und sich somit Machtstrukturen manifestieren können.

Die Objekte und installativen Arbeiten im Raum greifen Elemente des Videos auf. Sie ergänzen und vertiefen die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei versuchen beide Künstler*innen auf humorvolle Art die komplexen und kontroversen Dynamiken unserer Gesellschaft aufzuzeigen, ohne dabei eindeutig Partei zu ergreifen. Das fortlaufende Projekt dient dementsprechend als ein Raum für Reflexion, der in Hinblick auf unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bewusstsein schaffen soll.

Die Schnelllebigkeit des modernen Zeitalters und die damit einhergehende Undurchsichtigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Kontraste unserer Lebensweisen. Wie dabei äußere Einflüsse auf uns wirken und unsere Positionierung stetig verfestigen oder verändern, bleibt oft unverständlich und unbemerkbar. Die Sprache als Kommunikationsmedium wirkt in diesem Zusammenhang subtil auf uns ein. Sie birgt Entwicklungen und Traditionen in sich und ist ein unterschwelliges Mittel der Einflussnahme, was in ihrem alltäglichen Gebrauch nicht immer offensichtlich ist.
Das zentrale Element der Präsentation von Elisa Jule Braun und Moritz Stumm, die Video-Installation HEIDEGGER’S VALLEY OR TECHNE & THE 3 FOOLS, greift dieses Spannungsfeld auf.

Im Video treffen der „dreiköpfige Höllen-CEO“ und die von ihm erschaffene KI „Techne“ bei dem Vorhaben, ein neues Silicon Valley in der Kleinstadt Meßkirch entstehen zu lassen, auf schwäbische Narren und den wiedergeborenen Philosophie-Bot „Hightekker“. In dieser skurrilen Situation stehen sich Tradition als Vergangenheitsform und Zukunft als Glaube an technologischen Fortschritt gegenüber und versuchen miteinander zu kommunizieren. Es entsteht eine humoristisch erzählte Geschichte um Sprache und ihre Eigenschaft, zugleich verbindendes und trennendes Element zu sein. Zwischen Realität und Fiktion wird ersichtlich, wie durch Sprache Denkweisen vermittelt sowie bewahrt werden und sich somit Machtstrukturen manifestieren können.

Die Objekte und installativen Arbeiten im Raum greifen Elemente des Videos auf. Sie ergänzen und vertiefen die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei versuchen beide Künstler*innen auf humorvolle Art die komplexen und kontroversen Dynamiken unserer Gesellschaft aufzuzeigen, ohne dabei eindeutig Partei zu ergreifen. Das fortlaufende Projekt dient dementsprechend als ein Raum für Reflexion, der in Hinblick auf unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bewusstsein schaffen soll.

Drei Workshops erweitern das Symposion um praktische künstlerische, kuratorische und feministische Perspektiven. Sie bieten Studierenden die Gelegenheit, bereits am Vortag in Austausch zu treten. Verbindend widmen sich die Workshops verschiedenen Formen des Erinnerns sowie der Produktion emanzipatorischer Narrative und Zeichen.

Das Erkunden öffentlicher Räume und das Entwerfen neuer Erzählungen rund um „infrastrukturelle Intimitäten“ findet im kleinen Rahmen auf angewandter wie reflexiv-theoretischer Ebene statt. Dabei werden keine Erläuterungen oder gar Schlüssel für das Symposions-Programm angeboten, sondern gemeinsam Begegnungs- und Experimentalräume gestaltet.

WORKSHOP II
TUNNEL OF TIME: VON ERINNERUNGSRÄUMEN UND ZEITKAPSELN
Mit Lou von der Heyde und Daniel Vollmer rückt das Stadtviertel rund um den DELPHI_space in den Blick. Gemeinsam und ausgehend von fiktiven und kollektiven Erinnerungsformen wird eine temporäre Ausstellung kuratiert.

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Karolina Sobel