THOLOS TALKS

Heideggers's Valley or Techne & the 3 Fools

27/4/2022

-

31/7/2022

Architekturreihe

Die Veranstaltungsreihe „Tholos Talks“ erweitert das interdisziplinäre Spektrum von DELPHI_space um den Bereich Architektur. Der Tholos als antiker Rundbau ist auch im griechischen Delphi zu finden und dient deshalb als Namensgeber der Reihe.

Mit den Tholos Talks verfolgen wir das Ziel, eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Architektur und den bildenden Künsten herzustellen, um einen lebendigen architektonischen Diskurs in der Stadt Freiburg zu fördern.

Es sind regelmäßige Vorträge geplant, die vorerst in einem monatlichen Turnus stattfinden sollen.

Hinweise zur Veranstaltung:

DELPHI_space/gvbk
Bismarckallee 18-20 | 79098 Freiburg

Tholos Talks #2

Freitag, 20.05.2022, 19 Uhr

Countdown 2030

Die Klimakrise und der Verlust der Biodiversität gehören zu den gravierendsten Problemen unserer Zeit. Die Erstellung, der Betrieb und der Abriss von Gebäuden verursachen 40% des weltweiten Co2-Ausstosses.

Unter dem Namen „Countdown 2030“ will eine stetig wachsende Zahl von Architekturschaffenden die Auswirkungen ihres beruflichen Handelns auf den Klimawandel bewusst machen.

Sie setzen sich für eine hohe Baukultur ein, die Zukunft hat – und schon heute ein gutes Leben ermöglicht. Dafür braucht es klimapositive Städte, Gebäude und Infrastrukturen und eine grosse Biodiversität: diese Voraussetzungen sollen aktiv mitgestaltet werden.

Tholos Talks #1

Mittwoch, 27.04.2022, 19 Uhr

Studio Schwitalla

Form folgt Fluss - der Fluss von Menschen, Licht und Luft.

Studio Schwitalla sieht die Stadt als ein Netzwerk von stark verwobenen Nachbarschaften, die als dreidimensionale Strukturen entworfen werden können.
Diese wandlungsfähigen, nachhaltigen städtischen Umgebungen kreisen um die menschlichen Bedürfnisse und funktionieren in allen Maßstäben als wertvolle Räume der menschlichen Interaktion.

Das Design Studio aus Berlin arbeitet und experimentiert an der Schnittstelle von Architektur, urbaner Mobilität und Stadtplanung.
Die treibende Kraft des Studios ist die Neuverhandlung und Schaffung von Räumen für Mobilität und Immobilität.
Es geht um das Verhältnis zwischen neuen Mobilitätsformen und der Gestalt der zukünftigen Stadt, um Zwischenräume, die Städte bilden und prägen.

Zukuenftige urbane Mobilitaet als Inspiration für nachhaltige Stadtplanung © Audi Urban Future Award_Studio Schwitalla

Die Schnelllebigkeit des modernen Zeitalters und die damit einhergehende Undurchsichtigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Kontraste unserer Lebensweisen. Wie dabei äußere Einflüsse auf uns wirken und unsere Positionierung stetig verfestigen oder verändern, bleibt oft unverständlich und unbemerkbar. Die Sprache als Kommunikationsmedium wirkt in diesem Zusammenhang subtil auf uns ein. Sie birgt Entwicklungen und Traditionen in sich und ist ein unterschwelliges Mittel der Einflussnahme, was in ihrem alltäglichen Gebrauch nicht immer offensichtlich ist.
Das zentrale Element der Präsentation von Elisa Jule Braun und Moritz Stumm, die Video-Installation HEIDEGGER’S VALLEY OR TECHNE & THE 3 FOOLS, greift dieses Spannungsfeld auf.

Im Video treffen der „dreiköpfige Höllen-CEO“ und die von ihm erschaffene KI „Techne“ bei dem Vorhaben, ein neues Silicon Valley in der Kleinstadt Meßkirch entstehen zu lassen, auf schwäbische Narren und den wiedergeborenen Philosophie-Bot „Hightekker“. In dieser skurrilen Situation stehen sich Tradition als Vergangenheitsform und Zukunft als Glaube an technologischen Fortschritt gegenüber und versuchen miteinander zu kommunizieren. Es entsteht eine humoristisch erzählte Geschichte um Sprache und ihre Eigenschaft, zugleich verbindendes und trennendes Element zu sein. Zwischen Realität und Fiktion wird ersichtlich, wie durch Sprache Denkweisen vermittelt sowie bewahrt werden und sich somit Machtstrukturen manifestieren können.

Die Objekte und installativen Arbeiten im Raum greifen Elemente des Videos auf. Sie ergänzen und vertiefen die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei versuchen beide Künstler*innen auf humorvolle Art die komplexen und kontroversen Dynamiken unserer Gesellschaft aufzuzeigen, ohne dabei eindeutig Partei zu ergreifen. Das fortlaufende Projekt dient dementsprechend als ein Raum für Reflexion, der in Hinblick auf unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bewusstsein schaffen soll.

Die Schnelllebigkeit des modernen Zeitalters und die damit einhergehende Undurchsichtigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Kontraste unserer Lebensweisen. Wie dabei äußere Einflüsse auf uns wirken und unsere Positionierung stetig verfestigen oder verändern, bleibt oft unverständlich und unbemerkbar. Die Sprache als Kommunikationsmedium wirkt in diesem Zusammenhang subtil auf uns ein. Sie birgt Entwicklungen und Traditionen in sich und ist ein unterschwelliges Mittel der Einflussnahme, was in ihrem alltäglichen Gebrauch nicht immer offensichtlich ist.
Das zentrale Element der Präsentation von Elisa Jule Braun und Moritz Stumm, die Video-Installation HEIDEGGER’S VALLEY OR TECHNE & THE 3 FOOLS, greift dieses Spannungsfeld auf.

Im Video treffen der „dreiköpfige Höllen-CEO“ und die von ihm erschaffene KI „Techne“ bei dem Vorhaben, ein neues Silicon Valley in der Kleinstadt Meßkirch entstehen zu lassen, auf schwäbische Narren und den wiedergeborenen Philosophie-Bot „Hightekker“. In dieser skurrilen Situation stehen sich Tradition als Vergangenheitsform und Zukunft als Glaube an technologischen Fortschritt gegenüber und versuchen miteinander zu kommunizieren. Es entsteht eine humoristisch erzählte Geschichte um Sprache und ihre Eigenschaft, zugleich verbindendes und trennendes Element zu sein. Zwischen Realität und Fiktion wird ersichtlich, wie durch Sprache Denkweisen vermittelt sowie bewahrt werden und sich somit Machtstrukturen manifestieren können.

Die Objekte und installativen Arbeiten im Raum greifen Elemente des Videos auf. Sie ergänzen und vertiefen die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei versuchen beide Künstler*innen auf humorvolle Art die komplexen und kontroversen Dynamiken unserer Gesellschaft aufzuzeigen, ohne dabei eindeutig Partei zu ergreifen. Das fortlaufende Projekt dient dementsprechend als ein Raum für Reflexion, der in Hinblick auf unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bewusstsein schaffen soll.

Die Veranstaltungsreihe „Tholos Talks“ erweitert das interdisziplinäre Spektrum von DELPHI_space um den Bereich Architektur. Der Tholos als antiker Rundbau ist auch im griechischen Delphi zu finden und dient deshalb als Namensgeber der Reihe.

Mit den Tholos Talks verfolgen wir das Ziel, eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Architektur und den bildenden Künsten herzustellen, um einen lebendigen architektonischen Diskurs in der Stadt Freiburg zu fördern.

Es sind regelmäßige Vorträge geplant, die vorerst in einem monatlichen Turnus stattfinden sollen.

Hinweise zur Veranstaltung:

DELPHI_space/gvbk
Bismarckallee 18-20 | 79098 Freiburg

Tholos Talks #2

Freitag, 20.05.2022, 19 Uhr

Countdown 2030

Die Klimakrise und der Verlust der Biodiversität gehören zu den gravierendsten Problemen unserer Zeit. Die Erstellung, der Betrieb und der Abriss von Gebäuden verursachen 40% des weltweiten Co2-Ausstosses.

Unter dem Namen „Countdown 2030“ will eine stetig wachsende Zahl von Architekturschaffenden die Auswirkungen ihres beruflichen Handelns auf den Klimawandel bewusst machen.

Sie setzen sich für eine hohe Baukultur ein, die Zukunft hat – und schon heute ein gutes Leben ermöglicht. Dafür braucht es klimapositive Städte, Gebäude und Infrastrukturen und eine grosse Biodiversität: diese Voraussetzungen sollen aktiv mitgestaltet werden.

Tholos Talks #1

Mittwoch, 27.04.2022, 19 Uhr

Studio Schwitalla

Form folgt Fluss - der Fluss von Menschen, Licht und Luft.

Studio Schwitalla sieht die Stadt als ein Netzwerk von stark verwobenen Nachbarschaften, die als dreidimensionale Strukturen entworfen werden können.
Diese wandlungsfähigen, nachhaltigen städtischen Umgebungen kreisen um die menschlichen Bedürfnisse und funktionieren in allen Maßstäben als wertvolle Räume der menschlichen Interaktion.

Das Design Studio aus Berlin arbeitet und experimentiert an der Schnittstelle von Architektur, urbaner Mobilität und Stadtplanung.
Die treibende Kraft des Studios ist die Neuverhandlung und Schaffung von Räumen für Mobilität und Immobilität.
Es geht um das Verhältnis zwischen neuen Mobilitätsformen und der Gestalt der zukünftigen Stadt, um Zwischenräume, die Städte bilden und prägen.

Zukuenftige urbane Mobilitaet als Inspiration für nachhaltige Stadtplanung © Audi Urban Future Award_Studio Schwitalla

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