Orbs und Souvenirs

Heideggers's Valley or Techne & the 3 Fools

4/8/2022

-

17/9/2022

Prolog mit Julia Rublow und Melitta

4. August—17. September

Eröffnung: Donnerstag, 4.8., ab 19 Uhr

DELPHI_space, Emmendinger Str. 21, Freiburg

Herzliche Einladung zur Prolog-Ausstellung von Orbs und Souvenirs. Orbs und Souvenirs ist ein Residency-, Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm des Black Forest Institute of Art (BIA) in Lenzkirch im Hochschwarzwald. In diesem Rahmen kollaboriert DELPHI_space mit dem BIA und tauscht Elemente aus den aktuellen Ausstellungen zwischen den beiden Orten aus.

In Freiburg wird eine kleine Auswahl des malerischen Werks von Melitta (1909-1996) gezeigt und in einen Dialog mit Objekten von Julia Rublow gesetzt. Melitta Schnarrenberger, die ausschließlich mit ihrem Vornamen signierte, lebte als Künstlerin und Gastwirtin im Schwarzwald, wo sie eine Ferienpension führte, in der heute das BIA angesiedelt ist. Sie studierte an der Akademie in Karlsruhe und verfügt über ein beeindruckendes malerisches Spätwerk, das sich unter anderem intensiv mit ihrem Haus in Lenzkirch beschäftigt. Julia Rublowlebt in Wien und Südtirol und ist aktuell Residency-Künstlerin im BIA. Julia Rublow destabilisiert logische Strukturen auf der Suche nach sinnvollen, unerwarteten oder sogar absurden Assoziationsketten. Voller Humor schweben ihre Objekte zwischen Alltag und philosophischen Fragen.

DELPHI_space wird den Social Sculpture Club von Hanna Burkart auf seine nächste Station ins BIA nach Lenzkirch bringen. Dort wird die SSC während der nächsten zwei Monate als Plattform, Treffpunkt, Schlafplatz und Bühne für die Aktivitäten im BIA dienen. Am 20.8. wird Hanna Burkart gemeinsam mit DELPHI_space die SSC an ihrem neuen Ort im Garten des BIA aktivieren.

Das Black Forest Institute of Art befindet sich in einer ehemaligen Ferienpension in Lenzkirch, die von den Künstler*innen Melitta und Wilhelm Schnarrenberger geführt wurde, die hier auch lebten und arbeiteten. Dieser Kontext wird aufgegriffen und dabei nach Wegen gesucht, um das Spannungsverhältnis von ‚bewahren’ und ‚lebendiger Praxis’ für die künstlerische Produktion fruchtbar zu machen. Neben der Erhaltung des Hauses und des Werks von Melitta und Wilhelm Schnarrenberger ist das BIA daher vor allem ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des Experimentierens. BIA ist ein Projekt von Hösl & Mihaljevic.

Orbs und Souvenirs wird kuratiert von Leon Hösl & Magdalena Stöger

Jeden Samstag im August finden Veranstaltungen von Orbs und Souvenirs im Black Forest Institute of Art, Löffelschmiede 2, DE-79853 Lenzkirch statt:

6.8., ab 15 Uhr: Julia Rublow

13.8., ab 12 Uhr: Stefan Burger / Sarah Lehnerer

20.8., ab 15 Uhr: DELPHI_space mit Hanna Burkart im BIA

27.8., ab 15 Uhr: nabbteeri / Fritz Laszlo Weber

Abschließende Ausstellung im BIA:

Orbs und Souvenirs

17. September—30. Oktober

Eröffnung mit einer Performance von Sophie Jung: Samstag, 17.9., ab 12 Uhr

Weitere Informationen und Kontakt unter: www.blackforestinstituteofart.de











Ticket SaleCrowdfunding & MERCH

Die Schnelllebigkeit des modernen Zeitalters und die damit einhergehende Undurchsichtigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Kontraste unserer Lebensweisen. Wie dabei äußere Einflüsse auf uns wirken und unsere Positionierung stetig verfestigen oder verändern, bleibt oft unverständlich und unbemerkbar. Die Sprache als Kommunikationsmedium wirkt in diesem Zusammenhang subtil auf uns ein. Sie birgt Entwicklungen und Traditionen in sich und ist ein unterschwelliges Mittel der Einflussnahme, was in ihrem alltäglichen Gebrauch nicht immer offensichtlich ist.
Das zentrale Element der Präsentation von Elisa Jule Braun und Moritz Stumm, die Video-Installation HEIDEGGER’S VALLEY OR TECHNE & THE 3 FOOLS, greift dieses Spannungsfeld auf.

Im Video treffen der „dreiköpfige Höllen-CEO“ und die von ihm erschaffene KI „Techne“ bei dem Vorhaben, ein neues Silicon Valley in der Kleinstadt Meßkirch entstehen zu lassen, auf schwäbische Narren und den wiedergeborenen Philosophie-Bot „Hightekker“. In dieser skurrilen Situation stehen sich Tradition als Vergangenheitsform und Zukunft als Glaube an technologischen Fortschritt gegenüber und versuchen miteinander zu kommunizieren. Es entsteht eine humoristisch erzählte Geschichte um Sprache und ihre Eigenschaft, zugleich verbindendes und trennendes Element zu sein. Zwischen Realität und Fiktion wird ersichtlich, wie durch Sprache Denkweisen vermittelt sowie bewahrt werden und sich somit Machtstrukturen manifestieren können.

Die Objekte und installativen Arbeiten im Raum greifen Elemente des Videos auf. Sie ergänzen und vertiefen die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei versuchen beide Künstler*innen auf humorvolle Art die komplexen und kontroversen Dynamiken unserer Gesellschaft aufzuzeigen, ohne dabei eindeutig Partei zu ergreifen. Das fortlaufende Projekt dient dementsprechend als ein Raum für Reflexion, der in Hinblick auf unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bewusstsein schaffen soll.

Die Schnelllebigkeit des modernen Zeitalters und die damit einhergehende Undurchsichtigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Kontraste unserer Lebensweisen. Wie dabei äußere Einflüsse auf uns wirken und unsere Positionierung stetig verfestigen oder verändern, bleibt oft unverständlich und unbemerkbar. Die Sprache als Kommunikationsmedium wirkt in diesem Zusammenhang subtil auf uns ein. Sie birgt Entwicklungen und Traditionen in sich und ist ein unterschwelliges Mittel der Einflussnahme, was in ihrem alltäglichen Gebrauch nicht immer offensichtlich ist.
Das zentrale Element der Präsentation von Elisa Jule Braun und Moritz Stumm, die Video-Installation HEIDEGGER’S VALLEY OR TECHNE & THE 3 FOOLS, greift dieses Spannungsfeld auf.

Im Video treffen der „dreiköpfige Höllen-CEO“ und die von ihm erschaffene KI „Techne“ bei dem Vorhaben, ein neues Silicon Valley in der Kleinstadt Meßkirch entstehen zu lassen, auf schwäbische Narren und den wiedergeborenen Philosophie-Bot „Hightekker“. In dieser skurrilen Situation stehen sich Tradition als Vergangenheitsform und Zukunft als Glaube an technologischen Fortschritt gegenüber und versuchen miteinander zu kommunizieren. Es entsteht eine humoristisch erzählte Geschichte um Sprache und ihre Eigenschaft, zugleich verbindendes und trennendes Element zu sein. Zwischen Realität und Fiktion wird ersichtlich, wie durch Sprache Denkweisen vermittelt sowie bewahrt werden und sich somit Machtstrukturen manifestieren können.

Die Objekte und installativen Arbeiten im Raum greifen Elemente des Videos auf. Sie ergänzen und vertiefen die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei versuchen beide Künstler*innen auf humorvolle Art die komplexen und kontroversen Dynamiken unserer Gesellschaft aufzuzeigen, ohne dabei eindeutig Partei zu ergreifen. Das fortlaufende Projekt dient dementsprechend als ein Raum für Reflexion, der in Hinblick auf unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bewusstsein schaffen soll.

4. August—17. September

Eröffnung: Donnerstag, 4.8., ab 19 Uhr

DELPHI_space, Emmendinger Str. 21, Freiburg

Herzliche Einladung zur Prolog-Ausstellung von Orbs und Souvenirs. Orbs und Souvenirs ist ein Residency-, Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm des Black Forest Institute of Art (BIA) in Lenzkirch im Hochschwarzwald. In diesem Rahmen kollaboriert DELPHI_space mit dem BIA und tauscht Elemente aus den aktuellen Ausstellungen zwischen den beiden Orten aus.

In Freiburg wird eine kleine Auswahl des malerischen Werks von Melitta (1909-1996) gezeigt und in einen Dialog mit Objekten von Julia Rublow gesetzt. Melitta Schnarrenberger, die ausschließlich mit ihrem Vornamen signierte, lebte als Künstlerin und Gastwirtin im Schwarzwald, wo sie eine Ferienpension führte, in der heute das BIA angesiedelt ist. Sie studierte an der Akademie in Karlsruhe und verfügt über ein beeindruckendes malerisches Spätwerk, das sich unter anderem intensiv mit ihrem Haus in Lenzkirch beschäftigt. Julia Rublowlebt in Wien und Südtirol und ist aktuell Residency-Künstlerin im BIA. Julia Rublow destabilisiert logische Strukturen auf der Suche nach sinnvollen, unerwarteten oder sogar absurden Assoziationsketten. Voller Humor schweben ihre Objekte zwischen Alltag und philosophischen Fragen.

DELPHI_space wird den Social Sculpture Club von Hanna Burkart auf seine nächste Station ins BIA nach Lenzkirch bringen. Dort wird die SSC während der nächsten zwei Monate als Plattform, Treffpunkt, Schlafplatz und Bühne für die Aktivitäten im BIA dienen. Am 20.8. wird Hanna Burkart gemeinsam mit DELPHI_space die SSC an ihrem neuen Ort im Garten des BIA aktivieren.

Das Black Forest Institute of Art befindet sich in einer ehemaligen Ferienpension in Lenzkirch, die von den Künstler*innen Melitta und Wilhelm Schnarrenberger geführt wurde, die hier auch lebten und arbeiteten. Dieser Kontext wird aufgegriffen und dabei nach Wegen gesucht, um das Spannungsverhältnis von ‚bewahren’ und ‚lebendiger Praxis’ für die künstlerische Produktion fruchtbar zu machen. Neben der Erhaltung des Hauses und des Werks von Melitta und Wilhelm Schnarrenberger ist das BIA daher vor allem ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des Experimentierens. BIA ist ein Projekt von Hösl & Mihaljevic.

Orbs und Souvenirs wird kuratiert von Leon Hösl & Magdalena Stöger

Jeden Samstag im August finden Veranstaltungen von Orbs und Souvenirs im Black Forest Institute of Art, Löffelschmiede 2, DE-79853 Lenzkirch statt:

6.8., ab 15 Uhr: Julia Rublow

13.8., ab 12 Uhr: Stefan Burger / Sarah Lehnerer

20.8., ab 15 Uhr: DELPHI_space mit Hanna Burkart im BIA

27.8., ab 15 Uhr: nabbteeri / Fritz Laszlo Weber

Abschließende Ausstellung im BIA:

Orbs und Souvenirs

17. September—30. Oktober

Eröffnung mit einer Performance von Sophie Jung: Samstag, 17.9., ab 12 Uhr

Weitere Informationen und Kontakt unter: www.blackforestinstituteofart.de











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