Perspektiven Europaviertel

Heideggers's Valley or Techne & the 3 Fools

27/10/2022

-

Curated Dinner

17:00

Freiburg verändert sich. Urbane Transformationsprozesse sind zunehmend komplex und wir sehen darin die Chance Architektur als kollektiven Prozess zu verstehen.

Unsere Fallstudie Europaviertel vereint dabei Fragen zum Umgang mit Bestand, (im)materiellen Ressourcen, der Rolle von Zwischennutzungen als Instrument für kollektives Lernen und wie mehr Akteur_innen Handlungsfähigkeit in städtebaulichen Prozessen eingeräumt werden können.

Gemeinsam mit Architekturstudierenden der ETH Zürich, dem NEWROPE Lehrstuhl, dem Freiburger Architekturbüro Acute und DELPHI_space laden wir Sie ganz herzlich zu einem vom HAWARA Kollektiv kuratierten Dinner ein. Im Rahmen der trinationalen Architekturtage zum Thema „Ressourcen“ möchten wir mit Ihnen und den Studierenden bei einem gemeinsamen Essen verschiedene Perspektiven des Europaviertels entdecken.

Die Veranstaltung findet am 27. Oktober ab 17 Uhr im DELPHI_space, Bismarckallee 20 in Freiburg statt.

WIR FREUEN UNS AUF IHRE PERSPEKTIVE.

Bitte geben Sie uns bis zum 14. Oktober Bescheid über Ihre Teilnahme. Für weitere Informationen können Sie uns gerne kontaktieren.

at22@acute.earth

Ticket SaleCrowdfunding & MERCH

Die Schnelllebigkeit des modernen Zeitalters und die damit einhergehende Undurchsichtigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Kontraste unserer Lebensweisen. Wie dabei äußere Einflüsse auf uns wirken und unsere Positionierung stetig verfestigen oder verändern, bleibt oft unverständlich und unbemerkbar. Die Sprache als Kommunikationsmedium wirkt in diesem Zusammenhang subtil auf uns ein. Sie birgt Entwicklungen und Traditionen in sich und ist ein unterschwelliges Mittel der Einflussnahme, was in ihrem alltäglichen Gebrauch nicht immer offensichtlich ist.
Das zentrale Element der Präsentation von Elisa Jule Braun und Moritz Stumm, die Video-Installation HEIDEGGER’S VALLEY OR TECHNE & THE 3 FOOLS, greift dieses Spannungsfeld auf.

Im Video treffen der „dreiköpfige Höllen-CEO“ und die von ihm erschaffene KI „Techne“ bei dem Vorhaben, ein neues Silicon Valley in der Kleinstadt Meßkirch entstehen zu lassen, auf schwäbische Narren und den wiedergeborenen Philosophie-Bot „Hightekker“. In dieser skurrilen Situation stehen sich Tradition als Vergangenheitsform und Zukunft als Glaube an technologischen Fortschritt gegenüber und versuchen miteinander zu kommunizieren. Es entsteht eine humoristisch erzählte Geschichte um Sprache und ihre Eigenschaft, zugleich verbindendes und trennendes Element zu sein. Zwischen Realität und Fiktion wird ersichtlich, wie durch Sprache Denkweisen vermittelt sowie bewahrt werden und sich somit Machtstrukturen manifestieren können.

Die Objekte und installativen Arbeiten im Raum greifen Elemente des Videos auf. Sie ergänzen und vertiefen die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei versuchen beide Künstler*innen auf humorvolle Art die komplexen und kontroversen Dynamiken unserer Gesellschaft aufzuzeigen, ohne dabei eindeutig Partei zu ergreifen. Das fortlaufende Projekt dient dementsprechend als ein Raum für Reflexion, der in Hinblick auf unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bewusstsein schaffen soll.

Die Schnelllebigkeit des modernen Zeitalters und die damit einhergehende Undurchsichtigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Kontraste unserer Lebensweisen. Wie dabei äußere Einflüsse auf uns wirken und unsere Positionierung stetig verfestigen oder verändern, bleibt oft unverständlich und unbemerkbar. Die Sprache als Kommunikationsmedium wirkt in diesem Zusammenhang subtil auf uns ein. Sie birgt Entwicklungen und Traditionen in sich und ist ein unterschwelliges Mittel der Einflussnahme, was in ihrem alltäglichen Gebrauch nicht immer offensichtlich ist.
Das zentrale Element der Präsentation von Elisa Jule Braun und Moritz Stumm, die Video-Installation HEIDEGGER’S VALLEY OR TECHNE & THE 3 FOOLS, greift dieses Spannungsfeld auf.

Im Video treffen der „dreiköpfige Höllen-CEO“ und die von ihm erschaffene KI „Techne“ bei dem Vorhaben, ein neues Silicon Valley in der Kleinstadt Meßkirch entstehen zu lassen, auf schwäbische Narren und den wiedergeborenen Philosophie-Bot „Hightekker“. In dieser skurrilen Situation stehen sich Tradition als Vergangenheitsform und Zukunft als Glaube an technologischen Fortschritt gegenüber und versuchen miteinander zu kommunizieren. Es entsteht eine humoristisch erzählte Geschichte um Sprache und ihre Eigenschaft, zugleich verbindendes und trennendes Element zu sein. Zwischen Realität und Fiktion wird ersichtlich, wie durch Sprache Denkweisen vermittelt sowie bewahrt werden und sich somit Machtstrukturen manifestieren können.

Die Objekte und installativen Arbeiten im Raum greifen Elemente des Videos auf. Sie ergänzen und vertiefen die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei versuchen beide Künstler*innen auf humorvolle Art die komplexen und kontroversen Dynamiken unserer Gesellschaft aufzuzeigen, ohne dabei eindeutig Partei zu ergreifen. Das fortlaufende Projekt dient dementsprechend als ein Raum für Reflexion, der in Hinblick auf unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bewusstsein schaffen soll.

Freiburg verändert sich. Urbane Transformationsprozesse sind zunehmend komplex und wir sehen darin die Chance Architektur als kollektiven Prozess zu verstehen.

Unsere Fallstudie Europaviertel vereint dabei Fragen zum Umgang mit Bestand, (im)materiellen Ressourcen, der Rolle von Zwischennutzungen als Instrument für kollektives Lernen und wie mehr Akteur_innen Handlungsfähigkeit in städtebaulichen Prozessen eingeräumt werden können.

Gemeinsam mit Architekturstudierenden der ETH Zürich, dem NEWROPE Lehrstuhl, dem Freiburger Architekturbüro Acute und DELPHI_space laden wir Sie ganz herzlich zu einem vom HAWARA Kollektiv kuratierten Dinner ein. Im Rahmen der trinationalen Architekturtage zum Thema „Ressourcen“ möchten wir mit Ihnen und den Studierenden bei einem gemeinsamen Essen verschiedene Perspektiven des Europaviertels entdecken.

Die Veranstaltung findet am 27. Oktober ab 17 Uhr im DELPHI_space, Bismarckallee 20 in Freiburg statt.

WIR FREUEN UNS AUF IHRE PERSPEKTIVE.

Bitte geben Sie uns bis zum 14. Oktober Bescheid über Ihre Teilnahme. Für weitere Informationen können Sie uns gerne kontaktieren.

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