Wohn Zimmer

Heideggers's Valley or Techne & the 3 Fools

28/10/2021

-

11/11/2021

Exhibition by Robin Ogunmuyiwa, Pauline Schröer and Moritz Schnur

Vernissage: 28/10/2021 - 18:00-22:00

Open: 29/10/2021 - 10/11/2021 - upon request

Finissage: 11/11/2021 - 18:00 -22:00

Die drei Freiburger*innen und Mitbewohner*innen Robin Ogunmuyiwa, Pauline Schröer und Moritz Schnur werden zur Vernissage und für die kommenden zwei Wochen DELPHI_space zu ihrem Wohn Zimmer machen.
Privater Raum wird zu öffentlichem und umgekehrt.
Während der Ausstellungszeit werden verschiedene, abendliche Veranstaltungen im Wohn Zimmer stattfinden.

EVENTS

Do.  28/10 Vernissage: Umzug/Einzug
So.  31/10 Leseabend mit Robin
Mi.  03/11 Filmabend mit Pauli
Sa.  06/11 Tischtennisabend mit Moritz
Mi.  10/11 Auktionsabend mit der WG
Do.  11/11 Finissage: Umzug/Auszug

Die Schnelllebigkeit des modernen Zeitalters und die damit einhergehende Undurchsichtigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Kontraste unserer Lebensweisen. Wie dabei äußere Einflüsse auf uns wirken und unsere Positionierung stetig verfestigen oder verändern, bleibt oft unverständlich und unbemerkbar. Die Sprache als Kommunikationsmedium wirkt in diesem Zusammenhang subtil auf uns ein. Sie birgt Entwicklungen und Traditionen in sich und ist ein unterschwelliges Mittel der Einflussnahme, was in ihrem alltäglichen Gebrauch nicht immer offensichtlich ist.
Das zentrale Element der Präsentation von Elisa Jule Braun und Moritz Stumm, die Video-Installation HEIDEGGER’S VALLEY OR TECHNE & THE 3 FOOLS, greift dieses Spannungsfeld auf.

Im Video treffen der „dreiköpfige Höllen-CEO“ und die von ihm erschaffene KI „Techne“ bei dem Vorhaben, ein neues Silicon Valley in der Kleinstadt Meßkirch entstehen zu lassen, auf schwäbische Narren und den wiedergeborenen Philosophie-Bot „Hightekker“. In dieser skurrilen Situation stehen sich Tradition als Vergangenheitsform und Zukunft als Glaube an technologischen Fortschritt gegenüber und versuchen miteinander zu kommunizieren. Es entsteht eine humoristisch erzählte Geschichte um Sprache und ihre Eigenschaft, zugleich verbindendes und trennendes Element zu sein. Zwischen Realität und Fiktion wird ersichtlich, wie durch Sprache Denkweisen vermittelt sowie bewahrt werden und sich somit Machtstrukturen manifestieren können.

Die Objekte und installativen Arbeiten im Raum greifen Elemente des Videos auf. Sie ergänzen und vertiefen die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei versuchen beide Künstler*innen auf humorvolle Art die komplexen und kontroversen Dynamiken unserer Gesellschaft aufzuzeigen, ohne dabei eindeutig Partei zu ergreifen. Das fortlaufende Projekt dient dementsprechend als ein Raum für Reflexion, der in Hinblick auf unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bewusstsein schaffen soll.

Die Schnelllebigkeit des modernen Zeitalters und die damit einhergehende Undurchsichtigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Kontraste unserer Lebensweisen. Wie dabei äußere Einflüsse auf uns wirken und unsere Positionierung stetig verfestigen oder verändern, bleibt oft unverständlich und unbemerkbar. Die Sprache als Kommunikationsmedium wirkt in diesem Zusammenhang subtil auf uns ein. Sie birgt Entwicklungen und Traditionen in sich und ist ein unterschwelliges Mittel der Einflussnahme, was in ihrem alltäglichen Gebrauch nicht immer offensichtlich ist.
Das zentrale Element der Präsentation von Elisa Jule Braun und Moritz Stumm, die Video-Installation HEIDEGGER’S VALLEY OR TECHNE & THE 3 FOOLS, greift dieses Spannungsfeld auf.

Im Video treffen der „dreiköpfige Höllen-CEO“ und die von ihm erschaffene KI „Techne“ bei dem Vorhaben, ein neues Silicon Valley in der Kleinstadt Meßkirch entstehen zu lassen, auf schwäbische Narren und den wiedergeborenen Philosophie-Bot „Hightekker“. In dieser skurrilen Situation stehen sich Tradition als Vergangenheitsform und Zukunft als Glaube an technologischen Fortschritt gegenüber und versuchen miteinander zu kommunizieren. Es entsteht eine humoristisch erzählte Geschichte um Sprache und ihre Eigenschaft, zugleich verbindendes und trennendes Element zu sein. Zwischen Realität und Fiktion wird ersichtlich, wie durch Sprache Denkweisen vermittelt sowie bewahrt werden und sich somit Machtstrukturen manifestieren können.

Die Objekte und installativen Arbeiten im Raum greifen Elemente des Videos auf. Sie ergänzen und vertiefen die künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei versuchen beide Künstler*innen auf humorvolle Art die komplexen und kontroversen Dynamiken unserer Gesellschaft aufzuzeigen, ohne dabei eindeutig Partei zu ergreifen. Das fortlaufende Projekt dient dementsprechend als ein Raum für Reflexion, der in Hinblick auf unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft Bewusstsein schaffen soll.

Vernissage: 28/10/2021 - 18:00-22:00

Open: 29/10/2021 - 10/11/2021 - upon request

Finissage: 11/11/2021 - 18:00 -22:00

Die drei Freiburger*innen und Mitbewohner*innen Robin Ogunmuyiwa, Pauline Schröer und Moritz Schnur werden zur Vernissage und für die kommenden zwei Wochen DELPHI_space zu ihrem Wohn Zimmer machen.
Privater Raum wird zu öffentlichem und umgekehrt.
Während der Ausstellungszeit werden verschiedene, abendliche Veranstaltungen im Wohn Zimmer stattfinden.

EVENTS

Do.  28/10 Vernissage: Umzug/Einzug
So.  31/10 Leseabend mit Robin
Mi.  03/11 Filmabend mit Pauli
Sa.  06/11 Tischtennisabend mit Moritz
Mi.  10/11 Auktionsabend mit der WG
Do.  11/11 Finissage: Umzug/Auszug

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Moritz Schnur