K/eIN Kollektiv +1
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Das K/eIN-Kollektiv ist ein Zusammenschluss von in Berlin ansässigen Künstler*innen. Die ungewöhnliche Schreibweise enthält mehrere Informationen über die Grundsätze und Arbeitsweisen des Kollektivs. „Kein“ und „Ein“ verweisen darauf, dass nicht nur gemeinschaftliche Arbeiten zu spezifischen Themen entstehen, sondern durch gegenseitige Bestärkung auch individuelle künstlerische Positionen weiterentwickelt werden.

Gleichzeitig steht das „KIN“ für die gleichnamige Verwandtschafts-Metapher und Theorie von Donna Haraway, in der unterschiedliche Spezies in ihren Lebens- und Arbeitsformen neue und ungewöhnliche Zusammenhänge und Verwandtschaften schließen. Darin schließt sich der Kreis zu einem der Grundsätze des DELPHI_space, unterschiedliche Künste und Lebensweisen zusammenzubringen, um Neues entstehen zu lassen.

 

In der Gruppenausstellung K/eINKollektiv +1 laden wir 5 Künstler*innen dazu ein, DELPHI_space zubespielen. Dabei wird die Herangehensweise des Kollektivs, sich künstlerisch gegenseitig zu beflügeln, zugleich aber die Individualität zu bewahren, offensichtlich.

 

Als +1 unterlegt die Soundinstallation von Friedrich Andreoni die Ausstellung des Kollektivs mit einer zunächst schwer definierbaren Klanglandschaft. Durch die nachträgliche Verfremdung mit Reverbs und Filtern verschwimmen die Grenzen der ursprünglichen Quellen. Die gesampelten italienischen Volkslieder verschwimmen so mit Segel- und Walfangliedern zu einer subtilen Klangsphäre.

 

Die kleinen Wandobjekte des Künstlers Pharaz Azimi heißen Tiramisu. Die Übersetzung als „Muntermacher“ oder „Aufmunterer“ regt die Besucher*innen dazu an, mit den Stücken zu interagieren. Die Bilder zeigen Aktionen und Interventionen des Künstlers im öffentlichen Raum. Dabei sieht man ihn beispielsweise, wie er den Abstand der Räder eines geparkten Autos zum Straßenrand in München misst, der maximal 30cm betragen sollte. In einer anderen Situation schließt Azimi USB-Sticks in einem Elektromarkt an, um persönliche Bilder und dadurch eine Ausstellung im Geschäft zu öffnen. 

 

Anneliese Greve begibt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit Hilfe von archäologisch anmutenden Methoden in die philosophische Welt der Anthropologie. Die Firewood betitelten Arbeiten in der Ausstellung sind handgeformte Keramik-Äste, die durch Aluminiumverbindungen zusammengehalten werden. Das menschliche Interesse an der Reproduktion des Natürlichen steht dabei im Vordergrund.

 

Die Künstlerin Yunsun Kim erforscht die sozialen, politischen und kapitalistischen Mechanismen, die unsere tägliche Wahrnehmung regulieren und beeinflussen. Ihre Installation ARE WE HUMAN ORARE WE DANCER besteht aus gestapelten Briefablagen, auf denen jeweils ein Profilbild mit zugehöriger Berufsbeschreibung auf Papier liegt. Die Profile sind jedoch keine echten Personen, sondern durch einen Algorithmus für maschinelles Lernen erzeugt.

 

Nina Plášková zeigt eine Auswahl von Zeichnungen aus ihrem Katalog der Eingelegten. Die darauf abgebildeten Wesen erinnern in Zusammenhang mit dem Titel an konserviertes Leben nach dem Tod. Dazu passend beschreibt die Künstlerin, dass ihre Inspirationsquellen oft in natur-, medizinhistorischen und archäologischen Museen liegen.

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Das K/eIN-Kollektiv ist ein Zusammenschluss von in Berlin ansässigen Künstler*innen. Die ungewöhnliche Schreibweise enthält mehrere Informationen über die Grundsätze und Arbeitsweisen des Kollektivs. „Kein“ und „Ein“ verweisen darauf, dass nicht nur gemeinschaftliche Arbeiten zu spezifischen Themen entstehen, sondern durch gegenseitige Bestärkung auch individuelle künstlerische Positionen weiterentwickelt werden.

Gleichzeitig steht das „KIN“ für die gleichnamige Verwandtschafts-Metapher und Theorie von Donna Haraway, in der unterschiedliche Spezies in ihren Lebens- und Arbeitsformen neue und ungewöhnliche Zusammenhänge und Verwandtschaften schließen. Darin schließt sich der Kreis zu einem der Grundsätze des DELPHI_space, unterschiedliche Künste und Lebensweisen zusammenzubringen, um Neues entstehen zu lassen.

 

In der Gruppenausstellung K/eINKollektiv +1 laden wir 5 Künstler*innen dazu ein, DELPHI_space zubespielen. Dabei wird die Herangehensweise des Kollektivs, sich künstlerisch gegenseitig zu beflügeln, zugleich aber die Individualität zu bewahren, offensichtlich.

 

Als +1 unterlegt die Soundinstallation von Friedrich Andreoni die Ausstellung des Kollektivs mit einer zunächst schwer definierbaren Klanglandschaft. Durch die nachträgliche Verfremdung mit Reverbs und Filtern verschwimmen die Grenzen der ursprünglichen Quellen. Die gesampelten italienischen Volkslieder verschwimmen so mit Segel- und Walfangliedern zu einer subtilen Klangsphäre.

 

Die kleinen Wandobjekte des Künstlers Pharaz Azimi heißen Tiramisu. Die Übersetzung als „Muntermacher“ oder „Aufmunterer“ regt die Besucher*innen dazu an, mit den Stücken zu interagieren. Die Bilder zeigen Aktionen und Interventionen des Künstlers im öffentlichen Raum. Dabei sieht man ihn beispielsweise, wie er den Abstand der Räder eines geparkten Autos zum Straßenrand in München misst, der maximal 30cm betragen sollte. In einer anderen Situation schließt Azimi USB-Sticks in einem Elektromarkt an, um persönliche Bilder und dadurch eine Ausstellung im Geschäft zu öffnen. 

 

Anneliese Greve begibt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit Hilfe von archäologisch anmutenden Methoden in die philosophische Welt der Anthropologie. Die Firewood betitelten Arbeiten in der Ausstellung sind handgeformte Keramik-Äste, die durch Aluminiumverbindungen zusammengehalten werden. Das menschliche Interesse an der Reproduktion des Natürlichen steht dabei im Vordergrund.

 

Die Künstlerin Yunsun Kim erforscht die sozialen, politischen und kapitalistischen Mechanismen, die unsere tägliche Wahrnehmung regulieren und beeinflussen. Ihre Installation ARE WE HUMAN ORARE WE DANCER besteht aus gestapelten Briefablagen, auf denen jeweils ein Profilbild mit zugehöriger Berufsbeschreibung auf Papier liegt. Die Profile sind jedoch keine echten Personen, sondern durch einen Algorithmus für maschinelles Lernen erzeugt.

 

Nina Plášková zeigt eine Auswahl von Zeichnungen aus ihrem Katalog der Eingelegten. Die darauf abgebildeten Wesen erinnern in Zusammenhang mit dem Titel an konserviertes Leben nach dem Tod. Dazu passend beschreibt die Künstlerin, dass ihre Inspirationsquellen oft in natur-, medizinhistorischen und archäologischen Museen liegen.

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Artwork by
Max Schropp
Photography by
Valentin Fischer

Das K/eIN-Kollektiv ist ein Zusammenschluss von in Berlin ansässigen Künstler*innen. Die ungewöhnliche Schreibweise enthält mehrere Informationen über die Grundsätze und Arbeitsweisen des Kollektivs. „Kein“ und „Ein“ verweisen darauf, dass nicht nur gemeinschaftliche Arbeiten zu spezifischen Themen entstehen, sondern durch gegenseitige Bestärkung auch individuelle künstlerische Positionen weiterentwickelt werden.

Gleichzeitig steht das „KIN“ für die gleichnamige Verwandtschafts-Metapher und Theorie von Donna Haraway, in der unterschiedliche Spezies in ihren Lebens- und Arbeitsformen neue und ungewöhnliche Zusammenhänge und Verwandtschaften schließen. Darin schließt sich der Kreis zu einem der Grundsätze des DELPHI_space, unterschiedliche Künste und Lebensweisen zusammenzubringen, um Neues entstehen zu lassen.

 

In der Gruppenausstellung K/eINKollektiv +1 laden wir 5 Künstler*innen dazu ein, DELPHI_space zubespielen. Dabei wird die Herangehensweise des Kollektivs, sich künstlerisch gegenseitig zu beflügeln, zugleich aber die Individualität zu bewahren, offensichtlich.

 

Als +1 unterlegt die Soundinstallation von Friedrich Andreoni die Ausstellung des Kollektivs mit einer zunächst schwer definierbaren Klanglandschaft. Durch die nachträgliche Verfremdung mit Reverbs und Filtern verschwimmen die Grenzen der ursprünglichen Quellen. Die gesampelten italienischen Volkslieder verschwimmen so mit Segel- und Walfangliedern zu einer subtilen Klangsphäre.

 

Die kleinen Wandobjekte des Künstlers Pharaz Azimi heißen Tiramisu. Die Übersetzung als „Muntermacher“ oder „Aufmunterer“ regt die Besucher*innen dazu an, mit den Stücken zu interagieren. Die Bilder zeigen Aktionen und Interventionen des Künstlers im öffentlichen Raum. Dabei sieht man ihn beispielsweise, wie er den Abstand der Räder eines geparkten Autos zum Straßenrand in München misst, der maximal 30cm betragen sollte. In einer anderen Situation schließt Azimi USB-Sticks in einem Elektromarkt an, um persönliche Bilder und dadurch eine Ausstellung im Geschäft zu öffnen. 

 

Anneliese Greve begibt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit Hilfe von archäologisch anmutenden Methoden in die philosophische Welt der Anthropologie. Die Firewood betitelten Arbeiten in der Ausstellung sind handgeformte Keramik-Äste, die durch Aluminiumverbindungen zusammengehalten werden. Das menschliche Interesse an der Reproduktion des Natürlichen steht dabei im Vordergrund.

 

Die Künstlerin Yunsun Kim erforscht die sozialen, politischen und kapitalistischen Mechanismen, die unsere tägliche Wahrnehmung regulieren und beeinflussen. Ihre Installation ARE WE HUMAN ORARE WE DANCER besteht aus gestapelten Briefablagen, auf denen jeweils ein Profilbild mit zugehöriger Berufsbeschreibung auf Papier liegt. Die Profile sind jedoch keine echten Personen, sondern durch einen Algorithmus für maschinelles Lernen erzeugt.

 

Nina Plášková zeigt eine Auswahl von Zeichnungen aus ihrem Katalog der Eingelegten. Die darauf abgebildeten Wesen erinnern in Zusammenhang mit dem Titel an konserviertes Leben nach dem Tod. Dazu passend beschreibt die Künstlerin, dass ihre Inspirationsquellen oft in natur-, medizinhistorischen und archäologischen Museen liegen.

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